Erzengel Gabriel heute
Meine Geliebten
Sei dir in diesem, deinem heutigen Tag, dir selbst auf das Allerherzlichste willkommen. Dieses ist mein innigster Wunsch, dir zu deinem heutigen Tag.
Wenn du dich willkommen heissest, dann bist du mit aller Sicherheit willkommen. Dann bist du nicht mehr darauf angewiesen, einen Handel einzugehen.
Deinen Geschwistern eine Vorstellung zu geben, sie zu erheitern, sie zu unterhalten, sie von der Sicht auf ihr Elend abzulenken.
Um im Gegenzug, von ihnen eine Anerkennung zu erhalten und eine Reaktion, welche du als das interpretieren kannst, was du in deiner Welt als Liebe siehst.
In diesem Denken bist du immer darauf angewiesen, Geschwister anzutreffen, welche guter Laune sind. Damit sie überhaupt die Bereitschaft haben, dir ein wenig der Anerkennung zu zollen, die du so sehr benötigst.
Dabei ist die Ursache ganz einfach zu sehen. So einfach, dass du sie so oft einfach übersiehst. Das Problem beginnt bei der Sicht, welche du von dir selbst hast.
Es ist eine Sicht, welche dir nur ein sehr mangelhaftes Bild von dir zeigt. Damit bist du nicht zufrieden. So gehst du nun zu Geschwistern und hoffst darauf, dass sie dir ein besseres Bild von dir zeigen.
So, dass du dich gleich doppelt besser fühlen kannst. Einmal, weil du eine Bestätigung bekommen hast, dass du grossartiger bist, als du gemeint hast. Und dann hast du erst noch einen Gefallen erhalten.
Eines deiner Geschwister hat dir eine Anerkennung gegeben. Und gleichzeitig hast du einem deiner Geschwister gefallen. Jedoch war das eine Falle, und du bist hineingefallen.
Weil du hier etwas einen Wert beimessest, das nichts als das Nichts ist. Du es jedoch mit Liebe verwechselst. Und so im Glauben bist, dass dir eines deiner Geschwister einen Liebesdienst erweisen hat.
In Wahrheit hat es dir nur deine eigene Wahrnehmung bestätigt, hat dich erniedrigt, weil es dich ebenfalls als ein körperliches Wesen reduziert sieht, und dir eine Bestätigung gibt, dass deine Vorstellung wahrhaftig sei.
Da findet sich Irrtum zu Irrtum. Auch der Irrtum hat aus der Resonanz heraus eine starke und direkte Affinität zum Irrtum. Und dein grosser Irrtum besteht darinnen, dass du Anerkennung mit Liebe verwechselst.
Du bist im Glauben, dass du, wenn du Anerkennung bekommst, damit auch der Liebe empfängst. Doch, damit setzt du die Liebe mit nichts gleich. Denn Anerkennung, in der Art, wie du sie verstehst, ist ein überhebliches Bild.
Es soll etwas, das dir zu wenig bedeutet, kaschieren und als etwas Besseres zeigen den anderen. Dies ist in deiner Auffassung nichts Verkehrtes.
Und dir eine Gewohnheit geworden in so vielen deiner Leben. Und nicht nur dir. Deine Geschwister sind im gleichen Ansinnen bei dir. So denn wendet ihr so viel der Energie auf, ein Bild von euch zu geben, das um so vieles besser sein soll, als die eigene Wahrnehmung.
Und nun stelle ich dir eine ganz einfache Frage: wo bleibst du, was bleibt von dir, wenn du nichts von dir zeigst, jedoch alles als ein Kunstgebilde der Welt als dich selbst vorstellst.
So denn, bist du ein so vielschichtig unlogisches Wesen. Dieses in einer Selbstverständlichkeit. So denn, bist du gleichermassen niedergeschlagen, weil ja deine Mitmenschen dir Bestätigung und Anerkennung geben, für dasjenige, was du ihnen als das von dir vorstellst, das du zeigen willst, weil dir das, was du bist, was du von dir wahrnimmst, zu wenig ist.
Und gleichzeitig, in deiner Unlogik, bist du beleidigt, weil niemand dein wahres Wesen sieht und dir dafür selbstverständlich die allerhöchste Anerkennung zollen müsste, welcher du folglich ermangelst.
Ist doch einem Teil deines Wesens, und es ist kein unwesentlicher Anteil deines Selbst, sehr wohl bewusst, dass deine Vorstellung, mag sie noch so brillant sein, mit deinem wahren Wesen verglichen, doch nicht mehr sein kann, denn eine äusserst mangelhafte Wiedergabe von dir selbst als dein Selbst.
Ja, nicht anders es sein kann, weil doch die Mittel deiner Darstellung so weit von deinem wahren Selbst entfernt sind, dass eine adäquate Darstellung schon gar nicht möglich ist. Es ist einfach das falsche Werkzeug.
Und es hat zur Folge, dass du dich dir selbst immer mehr entfremdest. So sehr du die Bestätigung, die Wertschätzung deiner Person, als für dich als dein Wesen gleichgesetzt, du die Anerkennung bei anderen holst.
Im Gegenzug ihnen das Lob auch zugestehst. Oder, wer dir die Lobhudelei versagt, von dir mit Kritik eingedeckt wird. Und du fragst dich, warum du abends so müde bist.
Beschaue einmal, wie viel der Anstrengung du einen jeden Tag für diese deine Darstellung aufwändest. Welche Opfer du bereit bist, dafür zu erbringen.
Wie viel der Lüge du anderen gibst. Wie viel der Komplimente der Beschönigung dessen, was du vor deinen Sinnen hast, als der Darstellung deiner Geschwister von dir gibst, und von ihnen dir derselben anheim holest.
So denn ist es ja so, dass im Vergleich zu dem, was dir ermangelt aus der Abwesenheit deiner Liebe, dieses, was du hier bekommst, dir kaum einen Wert gibt.
Doch mehr nur aus deinem Instinkt heraus, erahnst du, dass diese Anerkennungen kaum der Substanz enthalten. Und weil du in einer unermesslichen Niedertracht dir selbst begegnest, in deiner Ansicht über dich selbst, suchst du die Schuld bei dir.
Dass du den Irrtum bei dir suchest, wäre dir ein segensreiches Unternehmen. Doch wenn du dir mit Schuldzuweisungen kommst, kommst du in einen fatalen Verlauf.
Und dieses gleich in einer doppelten Auswirkung. Einerseits ist es so, dass du mit der Schuld eine Wiedergutmachung schuldest. Und andererseits es nicht zur Vollendung gebracht hast.
So dass du es besser machen musst. Und aus der Schuld heraus, ist deine Lösung nicht etwa, zu hinterfragen, ob denn der Weg der Richtige und Zielführende ist. Ja, wo denn das Ziel überhaupt sei. Stattdessen ist dir die einzige Lösung, dass du gemäss deiner Wahrnehmung gescheitert bist, weil du nicht alles gegeben hast.
So denn ist deine Lösung beider Ansprüche, dass du dich mehr anstrengen musst. Als ob du noch mehr von dir hineingibst, um deine Vorstellung noch zu verbessern.
Doch, was du machst, ist eine noch grössere Entfremdung von dir. Mit diesem Schauspiel entfremdest du dich von deinem wahren Wesen immer mehr. Selbst, wenn du entweder wirklich mehr noch der Komplimente einheimsen kannst, oder ob es dir so zu erscheinen vermag, weil du mehr noch darauf achtest.
Selbst dann wird es sich nicht ändern. Anerkennungen sind der leeren Hülsen, als eine Hülse ein Irrtum und gefüllt mit nichts. So denn kannst du dieses Begehren einen jeden Tag an mich stellen, und wirst einen jeden Tag dasselbe dafür erhalten.
Genau, du weisst es unterdessen. Doch sei gewiss, ich lasse dich nie im Stich. So geht es mir auch heute nicht darum, dich auf deine leeren Hände aufmerksam zu machen, indem ich dir nur die Illusion als wie eine Seifenblase zerplatzen lasse, was du da geniales in Händen zu halten glaubtest.
Ja, ich werde dich nun ganz sicher nicht in dieser Leere im Stich lassen. Ganz im Gegenteil, ich werde dir etwas so Wertvolles geben, wie du es nicht für möglich haltest. Zudem habe ich die Antwort bei mir, die ich dir gestern versprochen habe.
Jedoch, sei darauf vorbereitet, dass sie ganz einfach ist. Und selbst in deiner Realität in einer vollständigen, anmutigen Logik des Daseins. So denn gehe in deine Ruhe der Gedanken. Und senke dein Bewusstsein in dein Herz, lasse es von innen her anschwellen und die Liebe ausstrahlen.
Ja, du suchst die Quelle der Liebe. Gehst von Pontius zu Pilatus, vom Anbeginn der Zeit bis in die Zukunft, die du wähnst, dass sie einmal kommen wird und dich abholt in die Liebe.
Jedoch das Naheliegende, das Logische, das entgeht deiner Wahrnehmung. Weil dein Fokus um einen Esel zu hoch eingestellt ist. So denn beschaue, wo wir jetzt gelandet sind, In deinem Herzen, in deiner Liebe.
Was willst du die Liebe fern von dir suchen, wenn du die Quelle deiner Liebe beständig denn bei dir hast. Du kannst dir einen wunderbaren Segen in dein Leben holen, wenn du dir diesen Gedanken nun ganz zentral in dein Bewusstsein legst. Ihn hegst und pflegst, ihn dort bewahrest in der allerumfassendsten Wertschätzung derer du fähig bist.
So denn, darf mit diesem Augenblick deine Suche nach der Liebe beendet sein. So, du die einfachste aller Tatsachen akzeptierest und dich ihnen in Demut beugst.
Du bist ein göttliches Wesen. Aus nichts anderem, denn aus Liebe erschaffen. In der immerwährenden Kommunion des Heiligen Geistes im himmlischen Vater.
So denn, was willst du den Vater, wo willst du die Liebe suchen. Wo die einfachste Quelle der Liebe immer bei dir ist, weil du ja genau dafür von deinem himmlischen Vater erschaffen wurdest.
Damit du genau jetzt genau hier Liebe bist, damit die Liebe genau da ist, wo du jetzt bist. Dieses ist nicht nur das Geheimnis dieses, deines irdischen Lebens, es ist das Geheimnis deiner Existenz.
So denn, warum meinst du, dass es gerade jetzt nicht der richtige Zeitpunkt sein könnte, dein Erbe anzutreten. Dieses dein Erbe besteht in der Demut, da zu sein, wo du bist. Dieses deinem himmlischen Vater zu überlassen.
Weil er besser weiss, wo du am besten hinpassest, Hat er dich doch entsprechend geschaffen und dich ausstaffiert. So denn, trete dein Erbe an und gib deiner Liebe deinen Ausdruck, dort wo du bist.
Nimm deine Liebe an. Aus der Quelle, welche dir am nächsten ist. Da, wo die Liebe dir am nächsten ist: in dir selbst. Amen.
Gott zum Gruss